Brustschmerzen in der Schwangerschaft
Normalerweise sind die typischen Begleiterscheinungen einer Schwangerschaft harmlos. Oftmals handelt es sich hier um leichte Symptome. Auch Brustschmerzen sind ein typisches Schwangerschaftsproblem. Manchmal sind diese Symptome, trotz ihrer Harmlosigkeit, aber sehr unangenehm und die Schwangere ist gezwungen ihren Lebensstil zu ändern, damit es nicht zu ernsthaften Folgeerkrankungen kommen kann.
In der Schwangerschaft beginnt die Brust mit der Milchproduktion. Vor allem die Hormone Östrogen und Progesteron werden vermehrt produziert, was zu einem Volumenzuwachs des Brustgewebes führt. Die Brust und auch die Brustwarzen werden dadurch viel empfindlicher und manchmal schmerzt der Busen sehr stark und das bedarf Abhilfe. Ein gut stützender und elastischer Büstenhalter hilft oft, auch schon im Vorfeld. Kühle Wickel und Umschläge helfen das Gewebe abzuschwellen.
Manchmal schießt auch die Milch sehr schnell ein und hier hilft nur Ausstreichen, damit das empfindliche Brustgewebe wieder eine Möglichkeit hat sich zu regenerieren. Auch Wechselduschen sind sinnvoll und härten den Busen zusätzlich ab und bereiten ihn so auf die Milchproduktion und das Stillen vor.
Brustschmerzen treten vor allem in den ersten Schwangerschaftswochen und -Monaten auf. Normalerweise sind sie harmlos.
In den ersten Wochen nach der Geburt kann es auch zu Brustentzündungen kommen, begünstigt durch einen Milchstau oder falsches Anlegen während des Stillens. Hier weiß vor allem der Frauenarzt oder die behandelnde Hebamme Tipps und Tricks.